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Vor knapp vier Jahren erreichte eine skurile Geschichte aus Fulda einige Aufmerksamkeit. Gegenüber dem Fuldaer Dom, so wurde bekannt, gebe es wohl den einzigen Drogeriemarkt in
Deutschland, in dem keine Präservative feilgeboten würden. Grund: Das Haus gehört der katholischen Kirche. Und gemäß einer
Sittenklausel im Mietvertrag dürften dort
keine Artikel verkauft werden, die dem Ansehen der Kirche schaden könnten, hieß es seinerzeit. Im bischöflichen Generalvikariat konnte man damals die öffentliche Erregung nicht verstehen: „Ich weiß
nicht, was daran kurios sein soll“, habe Bistumssprecher Christof
Ohnesorge verlauten lassen und argumentiert, „die Kirche kann nicht einerseits
mechanische Verhütungsmittel ablehnen, aber andererseits dulden, dass in
einem Haus der Kirche mit Kondomen Geschäfte gemacht werden.“ Womit wir dann doch beim sogenannten Weltbild-Skandal angekommen
wären.