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| Foto: Peter Otten |
Es gibt einen, der konnte sich das vorstellen. Francis Bacon
heißt er, ein irischer Maler, der 1992 starb. Und ein großes Glück bei diesem
Katholikentag ist, dass man eines seiner bedeutendsten Werke „Schreiender Papst“ im Mannheimer Kunstmuseum besichtigen kann. Es zeigt einen schemenhaften
Mann, weiße spärliche Striche auf einem blauen unruhigen Hintergrund. Der Mann,
mit den päpstlichen Insignien ausgezeichnet, sitzt auf einem Thron, eingesperrt
in einem Kasten, der ebenfalls aus Strichen wie hinskizziert wirkt. Und er
schreit, aus Leibeskräften.
